Die Magie der Rauhnächte

Die Magie der Rauhnächte

Zu Beginn…

Das Thema Rauhnächte ist in meiner Welt seit einigen Jahren omnipräsent. Daher möchte ich es nun auch Ihnen etwas näher bringen, auch wenn es eigentlich nicht mein Hauptthema hier ist.
Die Rauhnächte sind ein europäisches Brauchtum, was seit einigen Jahren (zumindest für mein Gefühl) wieder mehr an Beachtung findet. Für viele und so auch für mich, geht der Weg zurück zur eigenen Spiritualität. Dazu gehört es auch, sich mit der Vergangenheit der Ahnen zu beschäftigen. Hierbei kommt man nicht um die Rauhnächte oder auch Rauchnächte herum.

Was passiert in den Raunächten?…

Die Herkunft des Namens ist dabei ungeklärt. Denn wichtig ist vor allem, worum es geht. Die Zwölf Nächte „zwischen den Jahren“, wie man so schön sagt, sind eine wahrlich magische Zeit. Zwischen der Nacht auf den 21.12. und der Nacht auf den 02.01. (so besagen es die heidnischen Daten, im christlichen werden Beginn und Ende später gerechnet) findet sie statt.
In diesen Nächten zieht Odins Heer über den Nachhimmel, mit tosendem Geschrei und Gegröle, mit fürchterlichem Rasseln und Schreien. Es ist aber auch möglich, dass der Zug eine liebliche Melodie spielt, die für herannahende gute Zeiten stehen soll. Vielleicht haben auch Sie in Ihrer Familie den Brauch, keine Wäsche an Silvester hängen zu lassen? Dies rührt sehr wahrscheinlich auch von den Raunächten, denn man will nicht, dass sich die wilde Jagd darin verfängt, dies bedeutete nämlich herannahendes Unheil oder schwere Zeiten.
Im Mondkalender stehen diese zwölf Nächte für die sogenannten toten Tage, die den zahlenmäßigen Unterschied zwischen Sonnenjahr und Mondjahr erklären, denn der Sonnenkalender hat genau 12 Tage mehr als der Mondkalender, nämlich genau 365 Tage.
Sie merken schon, es ist eine wahrlich aufregende und scheinbar unwirkliche Zeit. Ich habe das immer daran gemerkt, dass ich mich zu nichts zugehörig gefühlt habe an diesen Tagen; nicht zum alten und nicht zum neuen Jahr nicht der Liebe oder des Hasses, nicht der Freundschaft oder Feindschaft. Und genau dieses Gefühl der Zerrissenheit und des „Feststeckens“ zwischen den Welten hat mich dazu bewogen einmal etwas tiefer hineinzuschauen.

Welche Rituale und Heilsteine helfen?

Mir haben vor allem Rituale, Bräuche und natürlich Edelsteine in dieser Zeit geholfen, meine Gedanken und Gefühle besser einordnen zu können.
Zunächst führe ich an den Raunächten ein Traumtagebuch. Denn nach alten Legenden steht der Traum einer jeden Nacht für die Geschehnisse im dazugehörigen Monat des nächsten Jahres. So steht die Erste Rauhnacht für den Januar, die zweite für den Februar und so weiter..
Außerdem finde ich das Wunschritual sehr schön. Dieses kann man zum Beispiel auch schon mit Kindern zusammen durchführen. Dabei wird auf 13 Zettel je 1 Wunsch aufgeschrieben und jeden Abend zufällig ein Zettel verbrannt. Diese Wünsche erfüllen sich übers Jahr, der letzte, der 13. Zettel jedoch wird nicht verbrannt und bleibt übrig. An diesem Wunsch muss man über das Jahr selbst arbeiten um ihn in Erfüllung gehen zu lassen.
Außerdem bin ich ein großer Fan davon zu räuchern. Dafür habe ich im Shop etwas vorbereitet, vielleicht haben Sie es schon entdeckt?
Neben den angenehmen Gerüchen, die die Kräuter und Harze verbreiten, haben sie auch eine Entspannende Wirkung auf mich und man sagt, dass somit nicht nur negative Gedanken, sondern auch böse Geister vertrieben werden.
Natürlich unterstützen mich auch in dieser Zeit die Kristalle und Edelsteine. Was meiner Meinung nach in keiner Edelsteinsammlung fehlen darf ist ein Amethyst. So unscheinbar und gewöhnlich er auch erscheinen mag, er ist ein wahrer Allrounder. Man sagt ihm sogar nach, dass er gegen Alpträume hilft und mit jedem bösen Traum der unterm Kopfkissen liegende oder am Körper getragene Amethyst ein wenig von seiner intensiven lila Farbe verliert, bis er irgendwann fast weiß ist. Daher ist es wichtig, seine Steine regelmäßig energetisch aufzuladen, den Amethyst vorzugsweise, wie viele Steine, in einer Bergkristallgruppe. So bleibt seine Farbe lange intensiv und Sie haben viel Freude daran.
Mein absoluter Favorit für Meditation aber auch für Rituale und neben dem Räuchern ist der Mondstein. Kein Stein steht so sehr für Weiblichkeit, Intuition und das Übersinnliche wie dieser Stein.
Ihm werden fruchtbarkeitsfördernde Eigenschaften zugesprochen aber er steht auch für Erdung und das in sich Ruhen, was uns ja oftmals im Alltag fehlt.
Zum Räuchern nehme ich persönlich gerne Weihrauch, der Duft hat mir schon als Kind in der Kirche so gut gefallen und auch wenn ich heute nicht mehr sehr viel mit dem Christentum zu tun habe, so ist mir dieser besondere Duft doch immer in Erinnerung geblieben.
Zum Schluss…
Dies ist ein sehr persönlicher Beitrag und nicht alles, was ich empfinde muss Ihnen entsprechen. Ich verstehe es als einen kleinen Einblick in die Welt der Rauhnächte, bei weiterem Interesse Ihrerseits geben Sie mir gern Bescheid, dann  kann ich es bei Gelegenheit noch einmal näher ausführen.
Vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere angesprochen und möchte dieses Jahr ein Ritual ausprobieren. Dafür gibt es wie immer alles nötige im Shop. Vom Räucherset über die passenden Edelsteine bis hin zum Schmuck gibt es alles was das Herz begehrt.
Und damit entlasse ich Sie in die wundervolle und magisch kraftvolle Weihnachts-, Winter-, und natürlich Rauhnachtszeit. Machen Sie sich ein gemütliches und schönes Fest der Liebe.
Die Magie der Rauhnächte
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